Ideen der Frühförderung

Impression der Filmvorführung

Am Treffen mit den Teilnehmern der Frühförderung haben drei Familien teilgenommen und zwei langjährige Mitarbeiter der Lebenshilfe. Leider musste ich diese Runde etwas warten lassen, weil mein eigenes Sitzfleisch beim unaufschiebbarer Kontrolltermin in der Augenklinik leider geschlagene 3,5 Stunden auf die Probe gestellt wurde. Daraufhin bin ich „stante pede“ und ohne Brotzeit mit den Öffentlichen durch die Stadt nach Giesing geeilt bzw wollte eilen… – mehr als ein stotterndes Intervall ist aber leider nicht dabei herumgekommen, weil wieder mal nix ging im MVG. Netter Weise wurde mir nicht gegrollt und so haben wir „etwas“ verspätet (gute 20 Minuten nach eigentlichem Beginn des Workshops. Dazu auch noch die fehlende Vorbereitungszeit – vielen Dank dem unterstützenden Betreuungsteam) den Workshop wieder mit der Vorstellung des Projekts samt Filmvorführung begonnen und sind dann gleich gemeinsam mit voller Tatkraft in die Bildwelten gewandert. Entstanden sind viele tolle Zeichnungen. Sehr gefreut hat mich auch die Anwesenheit von der Inge (Oberst), die, lange selbst im Vorstand der Lebenshilfe, auch mit meine erste Kontaktperson für das Kunstprojekt gewesen ist und mit der ich das Konzept und die Realisierung ausarbeiten konnte.
Ihr Entwurf zeigt die Ambivalenzen im Leben für soziales Miteinander: Während einerseits eine böse Paragraphenschlange, die Betreuer samt Betreuten zu verschlingen droht, kann die Schlange auf der anderen Seite auch die ersehnte Linderung der Schmerzen herbeiführen (Äskulap-Schlange). Es entstehen im täglichen Ringen und Ausloten zwischen diesen beiden Kräften Kröten, die es zu Schlucken gibt, aber auch Schmetterlinge, die den Weg in eine gesicherte Freiheit finden. Zu sehen bei den Zeichnungen unter der Rubrik: Teilnehmer. Toller Entwurf!